Populare Schriftzeugnisse

Tagebücher

Als Tagebücher bezeichnet man regelmäßige autobiographische Aufzeichnungen in chronologischer Form, die im geringen zeitlichen Abstand zum Geschehen aufgezeichnet wurden und damit einen frischen, subjektiven Eindruck des Schreibers wiedergeben. Im Regelfall sind Tagebücher nicht für die Veröffentlichung, sondern zur eigenen Selbstvergewisserung oder für die Nachwelt im engen Familienkreis verfasst.

Die hier veröffentlichten Beispiele stammen aus der zweiten Hälfte des 17. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Spanne der Autoren reicht vom jungen Mädchen über den Leutnant im Garderegiment bis zum Rektor in einer sächsischen Kleinstadt, dessen Tagebuch schon einen chronikartigen Charakter trägt. Nicht in jedem Dokument überwiegt der autobiographische Charakter; auch Aufzeichnungen über Geschehnisse im unmittelbaren Umfeld eines Autors wurden in diese Rubrik aufgenommen. Unter den Dokumenten finden sich auch solche, die nicht im Gebiet des heutigen Landes Brandenburg entstanden sind, aber ihren Weg in ein brandenburgisches Archiv oder Museum gefunden haben.

2016-10-13

Objekte zum Thema ...

Tagebuch der Ingeborg Viereck (Tochter des Pfarrers Emil Otto Wilhelm Viereck), enth.: Poesiealbum 1937; Tagebucheintragungen über ihren Einsatz beim Reichsarbeitsdienst in Löbnitz Kr. ...

Tagebuch des Mädchens Emma Krupska (geb. 20.11.1846) aus Posen.

Leutnant Bülow begann sein Tagebuch mit der Reiseroute von Berlin nach Ruppin, seiner Ankunft und Beschreibung des Quartiers. Die dann folgenden Eintragungen betrafen den Alltag eines ...

Schmidts Aufzeichnungen (durchaus mit sächsischen Schreibbesonderheiten) füllen 24 des 28 Seiten umfassenden Heftes und bestehen aus zwei Teilen ganz unterschiedlichen Charakters. Zum ...

Heft 1 von vier Heften mit Aufzeichnungen regionaler Ereignisse aus dem Blickwinkel eines einheimischen Beobachters. Dessen besonderes Interesse galt dem Havelberger Interniertenlager, ...

Heft 2 von vier Heften mit Aufzeichnungen regionaler Ereignisse aus dem Blickwinkel eines einheimischen Beobachters. Dessen besonderes Interesse galt dem Havelberger Interniertenlager, ...

Heft 3 von vier Heften mit Aufzeichnungen regionaler Ereignisse aus dem Blickwinkel eines einheimischen Beobachters. Dessen besonderes Interesse galt dem Havelberger Interniertenlager, ...

Heft 4 von vier Heften mit Aufzeichnungen regionaler Ereignisse aus dem Blickwinkel eines einheimischen Beobachters. Dessen besonderes Interesse galt dem Havelberger Interniertenlager, ...

Das selbstgebundene Tagebuch in Taschenformat kam 1916 mit den Stiefeln des jungen Offiziers in den Bestand des Museums Havelberg. Ein Einschussloch in der Fußbekleidung wurde eigens in ...

Das Tagebuch, in dem Monat und Tag bereits vorgedruckt sind und für jeden Tag eine leere Seite zur Verfügung steht, wurde von der jungen Schreiberin fleißig genutzt. Vom 1. Januar bis ...

Die Seiten des fast täglich geführten Tagebuches sind eng beschrieben. Die Notizen sind knapp gehalten (wenige Zeilen bis zu einer halben Seite) und betreffen vornehmlich ...

In dem mit "Tagebuch" benannten Büchlein schrieb Martha Goerlitz keine persönlichen Notizen, sondern Sprüche und Lieder, die ihren Gefühlen und Stimmungen entsprochen haben mögen. ...

Wintzler, von 1669-1711 Rektor in Liebenwerda, hinterließ Aufzeichnungen, die für die Geschichte der Stadt von größtem Wert sind. So enthalten sie Auszüge aus dem Kirchenbuch von 1631, ...

Dieses Tagebuch wurde vom 16.6.1877 bis zum 4.7.1879 von Elisabeth Kaempffe (*1862), der Tochter des Gutsbesitzers auf Wilschwitz bei Guben, geführt. Sie beginnt es mit 14 Jahren zu ...

Winter wählte für sein Tagebuch einen Band mit 434 Seiten aus, wovon er selbst nur 69 beschrieb, aber er fordert am Ende seine Enkel dazu auf, es weiterzuschreiben. Er wurde 1840 als ...

Der Färbergeselle Klinkmüller (*1808 †1886 in Luckau) beschrieb die rund 1000 Stationen seiner 6jährigen und 1904 Meilen umfassenden Wanderschaft durch fast alle deutschen Länder ...

Der Commandeur Pionski notierte einen Monat (Nov.) lang regelmäßig den Tagesablauf seiner Brigade. Dabei berichtete er auch über die Korrespondenz mit anderen Offizieren der Armee, in ...