101 x Müllrose (1963 - 1984). Aus dem Archiv der Fotografin Ursula Raschke

Blick vom Dach der Müllroser Mühlenwerke auf den Markt, 1955-1969

Blick vom Dach der Müllroser Mühlenwerke auf den Markt, 1955-1969

Der Nachlass


Die 1919 in Kliestow geborene Fotografin Ursula Raschke führte von 1963 bis 1984 in Müllrose ein Fotoatelier. Nach ihrem Tod im Jahr 1996 übergab ihr Neffe Dr. Hartmut Felgendreher dem Heimatmuseum Müllrose das Archiv seiner Tante. Dieses bestand aus einem größeren Karton mit über 2300 Briefumschlägen, in denen sich rund 16.800 Einzelnegative im Format 6x6 cm befanden. Dazu kamen über 600 Positive aus drei Fotomappen und kleineren Fotoschachteln sowie Negative im Format 9x12 cm, 6x9 cm und 35 mm.

Dieser Nachlass schlummerte bis 2014 im Depot des Museums bis die Museumsleiterin Romy Werner mit dem Fotografen Lorenz Kienzle eine Sichtung startete und der Inhalt von 120 Briefumschlägen digitalisiert wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die Negative in erster Linie Porträt- und Gesellschaftsaufnahmen enthielten, die einen Einblick in das Leben der Müllroser Bewohner in dieser Zeit gewährte. Der Entschluss wurde gefasst, das gesamte Negativarchiv zu digitalisieren. Mit Unterstützung des Brandenburger Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur konnten schließlich alle Negative 2017 materialgerecht archiviert und digitalisiert werden.

Der Nachlass - Briefumschlag

Briefumschlag mit Negativen aus dem Nachlass Raschkes

 

Feinarbeit mit Pinzette
Das Bild zeigt anschaulich, warum alle Negative in archivgerechte Negativhüllen umgefüllt werden mussten, da sie sich in den Briefumschlägen gegenseitig zerkratzten. Dazu musste jedes der 16.800 Negative einzeln mit einer Pinzette in eine Negativhülle überführt werden. Jeder Briefumschlag erhielt eine fortlaufende Inventarnummer, denen die Negative zugeordnet wurden. Die Beschriftung der Umschläge wurde transkripiert und ebenfalls der jeweiligen Inventarnummer zugeordnet. Auf diese Weise sind alle Informationen erhalten geblieben.

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Briefumschlag mit 21 Negativen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

In diesem Briefumschlag befinden sich 21 einzeln ausgeschnittenen 6x6 cm-Negative mit Aufnahmen von "Schilf", wie die Beschriftung auf der Vorderseite des Umschlags lautet. Alle Negative...

Fotoschachteln und Umschläge mit Ursula Raschkes Archiv
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Das Foto zeigt einige Fotoschachteln, in denen Ursula Raschke ihr Archiv aufbewahrt hatte. In den flachen Fotoschachteln lagen ihre Planfilme. In den größeren Kartons standen die...

Privatarchiv von Negativen in Briefumschlägen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ursula Raschke hob ihre Negative in einfachen Briefumschlägen auf, die sie assoziativ beschriftete. Dieses Konvolut an Umschlägen beinhaltet ihre eher privaten Aufnahmen, die sich häufig...

Fotografie Richtung Müllroser Markt vom Dach der Mühle
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Blick vom Dach der Mühle auf den Markt und dahinter die Grünfläche des Kietz sowie die Häuser an der Biegenbrücker Straße. Dominiert wird das Bild jedoch von der Silhouette des...

Die Digitalisierung

Bei dieser Aufnahme handelt es sich um einen digitalen Kontaktbogen. Dazu wurde die Negativhülle hochauflösend auf einem Leuchttisch abfotografiert und die Aufnahme anschließend invertiert. Bei analog hergestellten Kontaktbögen werden die Negative auf ein Fotopapier gelegt, mit einer Glasplatte beschwert, belichtet und das Fotopapier anschließend entwickelt. Danach können alle Negative als kleine Positive mit einer Lupe beurteilt und eine Auswahl daraus getroffen werden. Fotograf*innen alter Schule, zu denen auch Ursula Raschke gehörte, haben sich das zeitaufwändige Anfertigen von Kontaktbögen oft erspart und hatten sich beigebracht, Negative im Kopf zu invertieren und so zu beurteilen. Zur Sichtung aller Aufnahmen war die Digitalisierung für das Museum daher unerlässlich.

D - Die Digitalisierung - Kontaktbögen

Beispiel der Aufbewahrung von 12 Einzelnegativen aus Ursula Raschkes Nachlass in einem archivgerechten Negativablageblatt.

Die Digitalisierung - Making of

Museumsmitarbeiter Lutz Boltz beim Archivieren von Negativen, die von Ursula Raschke generell lose in Briefumschlägen aufbewahrt wurden.

Die Ausstellung

Von Anbeginn der Beschäftigung mit dem fotografischen Nachlass bewegte uns die Frage, ob und wie Ursula Raschkes Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt werden könnten. Ihre Handabzüge zeigen Müllrose und die Landschaften der näheren und weiteren Umgebung. Das viel umfangreichere Negativ-Archiv enthält hingegen Porträts aller Art. Diese entstanden in ihrem Atelier, oft aber auch vor Ort und zeigen so ganz beiläufig auch das Müllrose der 60iger und 70iger Jahre. Es war schnell klar, dass die Aufarbeitung des Nachlasses in einer Ausstellung münden sollte. Im April 2020 wurde der Entschluss gefasst, eine virtuelle Ausstellung anlässlich Ursula Raschkes 101. Geburtstages, am 23. August 2020 zu eröffnen und dafür 101 Bilder auszuwählen.

Blick von der Mühle auf den Großen Müllroser See und Ufergrundstücke an der Fischer Straße, zw. 1955 und 1969

F - Die Ausstellung - Portrait

 Harry und Arno Gedicke in der Kirchstraße zwischen Kirche und Pfarramt, 1971

Auf der Suche nach Namen
Um die Bilder öffentlich zu zeigen, benötigten wir das Einverständnis der abgebildeten Personen. Oft wussten wir nicht, wer auf den Fotos abgebildet war, da nicht alle Umschläge mit Namen beschriftet waren. Deshalb zeigten wir eine Auswahl an Bildern mehreren Zeitgenoss*innen. Verblüffenderweise wurden so alle Personen identifiziert. Mit sehr wenigen Ausnahmen konnten wir mit allen Abgebildeten oder ihren Nachfahren Kontakt aufnehmen, insgesamt 100 Personen, und erfuhren viel über Müllroser Familienverhältnisse. Es setzte sich dabei auch ein Bild von Ursula Raschke zusammen, die wir leider nicht mehr kennenlernen konnten. So zeigt die Ausstellung nicht nur das Leben in Müllrose, sondern wirft auch ein Licht auf die Person Ursula Raschke. Einmal durch die Wahl ihrer fotografischen Sujets, aber auch durch die unterschiedlichen Begegnungen mit ihr, von denen uns die Porträtierten erzählt haben.

G - Ausstellung - Karte

Rundgang durch Müllrose
Zusätzlich zur dieser Website werden 30 Bildtafeln an den Orten in Müllrose gezeigt, an denen sie aufgenommen wurden. So kann ein Rundgang entlang von Raschkes Fotografien durch das heutige Müllrose gemacht werden. Auf einer Karte sind alle Bilder mit roten Punkten verortet, auch das Foto von Harry und Arno Gedicke, das vor der Kirche zu finden ist. Zwei weitere Tafeln befinden sich in Mixdorf und in Eisenhüttenstadt.

Stadtplan Müllrose und Mixdorf: ©Schlaubetal Druck Kühl OHG Kartenausschnitt Eisenhüttenstadt: ©2020 GeoBasis-DE/BKG (©2009)

Müllrose und Umgebung

Freibad am Großen Müllroser See, 1970. Briefumschlag mit Negativen vom Freibad

I - Müllrose und Umgebung - Zitat

„Mit der Ausrüstung am See unterwegs, durfte sie nicht gestört werden. Wenn doch, reagierte sie manchmal ungehalten oder dann wieder überraschend offen. Das war stimmungs- oder sympathieabhängig.“

Sigrid Hent

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Fotografie eines Baumes am Freibad
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Dieser Baum am Freibad am östlichen Ufer des Großen Müllroser Sees war ein häufiges Fotomotiv von Ursula Raschke. Sie war im Frühjahr die Erste, die hier baden ging und im Herbst die...

Briefumschlag mit Negativen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Briefumschlag mit Negativen aus einem älteren Konvolut Ursula Raschkes, das freie und private Arbeiten beinhaltet. Raschke hatte alle Negative in handelsüblichen Briefumschlägen...

Fotografie von Seerosen auf dem Großen Müllroser See
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Der Große Müllrose See mit Blick auf die Liebesinsel vom Seeschlösschen aus fotografiert. Die Seerose waren damals eine Rarität.

Fotografie eines Schwanes auf dem Großen Müllroser See.
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Am Wehr, der Schwan mit seiner majestätischen Haltung, strahlt Unnahbarkeit und Schönheit, aber auch ein wenig Einsamkeit aus. Schwäne waren die Lieblingsmotive von Ursula...

Fotografie eines Paares mit Schwänen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Karin Dutschke und Günther Augusta betrachten Händchen haltend eine vorbeischwimmende Schwanenfamilie auf dem Katharinengraben. Der Schimmer sanfter Nachmittagssonne liegt auf dem der...

Fotografie eines Paares kurz vor dem Küssen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Günther Augusta hält den Kopf von seiner Freundin Karin Dutschke um sie zugleich zu küssen. Die beiden sitzen in einer weiten Blumenwiese am Katharinengraben.

Fotografie von Häusern an der Seeallee
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Frühe Aufnahme der Häuser an der heutigen Seeallee 1 - 4, die früher noch Balkone und Stuckverzierungen hatten. Im Vordergrund verläuft das Gleis der Mühlenbahn.

Fotografie Richtung Müllroser Markt vom Dach der Mühle
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Blick vom Dach der Mühle auf den Markt, einen Hof und die Grünfläche des Kietz sowie die Häuser an der Biegenbrücker Straße.

Fußgängerbrücke über dem Zufluss am Kleinen Müllroser See
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme der ehemaligen Fußgängerbrücke, die das Kanalufer am Durchfluss zum Kleinen Müllroser See zwischen Halbinsel und dem ehemaligen Werftgelände verband. Im Hintergrund ist die...

Die lieben Nachbarn

Ursula Raschke war unkonventionell und hat sich mit jüngeren Menschen, vor allem den Kindern der Nachbarn, gut verstanden. Während die Eltern arbeiteten, waren sie sich selbst überlassen und machten Müllrose „unsicher“. Manchmal zog Ursula Raschke mit einem Nachbarskind los und machte Fotos „on location“. Die Fotos warf sie dann in den Briefkasten der Eltern. Bezahlen mussten sie dafür nichts!

K - Die lieben Nachbarn - Objekte

Porträt des jungen Schornsteinfegers Köhler und Fotografie der Nachbarkinder Raschkes auf einem Roller, 1968 und 1967

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Fotografie des Schornsteinfegers Köhler
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Porträt des jungen Schornsteinfegers Köhler im Sand am Straßenrand der Frankfurter Straße kniend. Die Aufnahme hat Ursula Raschke gegenüber ihres Hauses in der Frankfurter Str. 109...

Fotografie der Nachbarskinder auf einem Roller
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme von Kaspers „Gören“, der Nachbarfamilie von Ursula Raschke, die in der Frankfurter Straße 111 wohnten. Die beiden Kinder stehen auf einem Roller auf dem erhöhten...

Fotografie eines Mädchens mit seiner Schultüte
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ursula Raschke fotografierte natürlich auch Kinder bei ihrer Einschulung. Hier zeigt Heike Ulrich, die Nachbarstochter in der Bahnhofstraße, stolz ihre Schultüte. Raschke zog 1969 von...

Fotografie von Jugendlichen an einem Motorrad
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die Nachbarskinder von Ursula Raschke, Christel, Axel, Ingo und Reinhard Schulz, posieren auf und neben dem Motorrad MZ des älteren Bruders auf der Frankfurter Straße. Sie wohnten in der...

Fotografie eines Mädchen in der Frankfurter Straße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Auf einer Holzbank auf dem Treppenabsatz vor dem Wohnhaus der Familie Höhne sitzt ein Mädchen. Hinter ihr rankt ein Blätterwald, der auch heute noch so sprießt wie eh und je.

Fotografie von Carola Blume an der Kirche
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Carola Blume steht hier zwischen Kirche und Pfarramt in der Kirchstraße. Die vergrößerten Fotos warf Ursula Raschke der Mutter von Carola anschließend als Geschenk in den Briefkasten,...

Fotografie einer Konfirmationsfeier
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme der Familie von Volker Katzorke bei seiner Konfirmation. Die Gruppenaufnahme entstand am Straßendamm der Frankfurter Straße direkt gegenüber dem Wohnhause mit der Hausnummer...

Fotografie der Familie von Klaus Schneider in Eisenhüttenstadt
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Klaus Schneider posiert mit Frau Erika und Sohn neben seinem Trabant bei einem Besuch in Eisenhüttenstadt. Sie wohnten bis 1969 im Nachbarhaus und kauften 1969 Ursula Raschkes Haus, die...

Am Weinlaub

Die fensterlose Rückseite von Ursula Raschkes Haus in der Frankfurter Straße 109 war von wildem Wein bewachsen. Sie wohnte und arbeitete hier bis 1969 und nutze die Hauswand als ihr Außenstudio. Die Aufnahmen die dort entstanden, beschriftete sie ganz mondän mit „Am Weinlaub“.

M - Am Weinlaub - Korb

Die Blumenmädchen Liane Senkpiel und Sabine Lemke geb. Lehmann (rechts) 1968 auf einer Hochzeit in Müllrose. Das gelbe Körbchen hat Frau Lehmann bis zum heutigen Tage aufgehoben

N - Am Weinlaub - Gruppe

Hier ist Ursula Raschkes Außenstudio in der Frankfurter Straße besonders gut zu erkennen. Die mit Wein bewachsene Rückseite ihres Hauses bot auch großen Gruppen, wie den Gästen der Hochzeit von Hildegard und Siegfried Hermann ausreichend Platz für eine Gruppenaufnahme, 1969

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Fotografie von Blumenmädchen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Eigentlich sind Blumenmädchen und -jungen nicht die Hauptpersonen einer Hochzeit. Hier hat Ursula Raschke jedoch Liane Senkpiel und Sabine Lemke zu kleinen, engelhaften "Stars" gemacht....

Gelber Plastikkorb von Sabine Lehmann
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Dieses Plastikkörbchen trug Sabine Lehmann geb. Lemke 1968 als Blumenmädchen auf einer Hochzeit in Müllrose. Sie hat es all die Jahre aufgehoben. Es stammt aus der Produktion der...

Fotografie der Hochzeitsgesellschaft von Hildegard und Siegfried Hermann "Am Weinlaub"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Hier ist Ursula Raschkes Außenstudio in der Frankfurter Straße besonders gut zu erkennen. Die mit Wein bewachsene Rückseite ihres Hauses bot auch großen Gruppen, wie den Gästen der...

Fotografie der Geschwister Blume
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Claudia und Iris Blume posieren anlässlich der Jugendweihe von Iris im Außenstudio, von Ursula Raschke auch mit "Am Weinlaub" bezeichnet. Die fehlende Belaubung lässt auf eine kalte...

Fotografie eines Schornsteinfegers
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Der Bezirksschornsteinfegermeister Albert Papke posiert an der rückseitigen Hauswand von Ursula Raschkes Wohnhaus für die Fotografin. Die mit Wein bewachsene Wand hat Raschke stets...

Fotografie einer jungen Frau "Am Weinlaub"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Auf der Hofseite des Wohnhauses von Ursula Raschke befand sich an der rückwärtigen Hauswand das Außenstudio. Ursula Raschke beschriftete Fotos, die dort entstanden, mit "Am Weinlaub"....

Fotografien einer Hochzeitsgesellschaft "Am Weinlaub"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Gäste der Hochzeit von Hildegard und Siegfried Hermann sammeln sich noch zur großen Gruppenaufnahme auf ihrem Hof. Ursula Raschke muss die Gruppe noch genauer arrangieren.

O - Am Weinlaub - Zitat

„Sie brachte Glanz in unsere Stadt, ein besonderes Flair, nicht greifbar, nicht erklärbar, nicht alltäglich, widersprüchlich, beängstigend.“

Sigrid Hent

P - Am Weinlaub - Spinne

Porträt einer jungen Frau in freier Landschaft und Fensterspinne

An diese Fensterspinne, die sich vor einem kleinen Fenster neben der Tür zum Hof befand, erinnern sich heute noch viele Kunden und Nachbarn. Daneben hing eine Seemannsglocke, mit der geklingelt wurde: „Egal ob man einen Termin hatte oder nicht, sie hat immer zuerst durch dieses Fensterchen mit der schützenden Spinne davor nachgesehen, wer da klingelt.“ Als sie 1969 ihr Haus an der Frankfurter Straße verkaufte, wurde die Spinne aus dem Mauerwerk gebrochen, damit sie sie in ihr neues Domizil in der Bahnhofstraße 1 mitnehmen konnte. Ursula Raschke hatte die Spinne extra von einem Schmied anfertigen lassen.

Das Handwerk

Das Fotografieren war zu analogen Zeiten nur der erste mehrerer Arbeitschritte bis zum fertigen Fotoabzug. Danach mussten die Filme entwickelt werden und trocknen. Stunden später konnten davon Abzüge vergrößert werden. Ihre damalige Nachbarin Margot Kasper erzählt, dass sie oft nachts in der Dunkelkammer arbeitete, morgens lange ausschlief und dabei nicht gestört werden durfte.

Von Ursula Raschkes Ausrüstung ist nicht viel übriggeblieben, weshalb wir hier stellvertretend einige typische Fotogeräte und Verbrauchsmaterialen aus ihrer Zeit zusammengestellt haben.

Abwedler für das Vergrößern

 

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Abwedler für das Vergrößern
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Mit Hilfe dieser Abwedler können bestimmte Bereiche des Fotos bei der Belichtung durch den Vergrößerer abgehalten werden. So können z. B. Gesichter heller gehalten werden. Die Abwedler...

Mittelformatkamera Primarflex II
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Mit einem ähnlichen Modell hat Ursula Raschke bis Anfang der 60er Jahre im Format 6x6 cm fotografiert. Der Film läuft hier vertikal durch die Kamera. Von den quadratischen Aufnahmen hat...

ORWO Fotochemie
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Handelsübliche Entwicklerlösung E 102 zur Entwicklung von Positiven sowie das Netzmittel F 905 für das Schlussbad bei der Filmentwicklung und bei weiterten Prozessen.

Fotopapier
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Umschläge mit Fotopapier im Format 13x18 cm und 18x24 cm der Marken ORWO und Mimosa. Papiere, mit denen auch Ursula Raschke gearbeitet hat.

Vergrößerungsrahmen für Fotos
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Mit Hilfe dieses Vergrößerungsrahmens wird das Fotopapier in der Dunkelkammer unter dem Vergrößerer fixiert. Dies geschieht meist bei Rotlicht, gegen das das Fotopapier unempfindlich...

Vergrößerungsapparat für Foto-Negative im Format 6x6 cm
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Mit einem Vergrößerungsapparat wie dem Autofoc III der Firma Filmosto von 1954 hat Ursula Raschke ihre 6x6 cm-Negative in der Dunkelkammer vergrößert. Im lampenförmigen Kopf befand...

Filmbühne eines Vergrößerungsapparates
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Filmbühne im Vergrößerer Autofoc III mit einem eingelegten Negativ von Ursula Raschke. Durch die Filmbühne wird mit Hilfe des Vergrößerungslichtes das Foto nach dem optischen Prinzip...

Fotolaborschale mit Zange
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

In Plastikschalen, wie dieser, werden Fotopapiere entwickelt, gestoppt und fixiert. Dabei wird die Schale leicht bewegt. Für jeden Vorgang wird eine eigene Schale verwendet. Mit der Zange...

Trockenpresse für Barytabzüge
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Um Fotos glatt und schnell zu trocknen, werden diese zwischen dem erhitzbaren Metallkörper und das Tuch gepresst. Nach ca. 5 min kann das trockene Foto entnommen werden.

Büttenrandschneidemaschine
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Mit dieser Schneidemaschine kann Fotopapier mit einem gezackten Büttenrand versehen werden. Damit sollen die Fotos die Anmutung eines gerissenen Büttenrands verliehen bekommen.

R - Das Handwerk - Retusche

Retusche
In ihrer Zeit vor der Meisterprüfung arbeitete Ursula Raschke für Frankfurter Fotoateliers, hauptsächlich in der Dunkelkammer und als Retuscheurin. Neben dem Ausflecken von weißen Staubflecken und -fäden hat sie Konturen mit Tusche verstärkt und Gesichter mit feinster Kratzretusche „glamouröser“ gemacht oder gleich ein ganzes Foto koloriert. Es lohnt sich hier die „Verknüpften Objekte“ in der Vergrößerung zu betrachten und die Retuschespuren zu entdecken. Bei normaler Betrachtungsgröße mussten diese natürlich unsichtbar sein, wenn sie gut gemacht waren.

S - Das Handwerk - Retusche/Objekte

Frau im Profil mit hochgestecker Frisur und handkolorierte SW Aufnahme des Ufers des Großen Müllroser Sees

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Fotografie einer Frau im Profil mit hochgestecker Frisur
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme von Annelie Karrasch "Am Weinlaub", der Hofseite des Wohnhauses von Ursula Raschke in der Frankfurter Straße 109. Der Handabzug mit Büttenrand wurde von Ursula Raschke...

Fotografie von Fischernetzen am Ufer des Großen Müllroser Sees
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Von Ursula Raschke handkolorierte Schwarz-Weiß Aufnahme des Ufers des Großen Müllroser Sees an der Mixdorfer Straße an der Kuhtränke. Damals wie heute ist an dieser Stelle ein...

Fotografie mit Porträtaufnahme von Gabriela Becker geb. Wenzel
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die Fotografie ist ein stark retuschierter Abzug, der in einem Album von Gabriela Becker geb. Wenzel eingeklebt ist. Die Retusche erfolgte durch leichtes Kratzen in der Emulsionsschicht des...

Fotografie mit einem Porträt von Gabriela Becker geb. Wenzel
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Das Foto ist ein stark retuschierter Abzug, der in einem Album von Gabriela Becker geb.Wenzel eingeklebt ist. Die Retusche erfolgte durch leichtes Kratzen in der Emulsionsschicht des Fotos....

Fotografie einer Jugendlichen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme von Gabi Wenzel auf dem Hof von Ursula Raschkes Wohnhaus. Es entstand am gleichen Tag wie die beiden vorhergehenden Atelieraufnahmen. Allerdings wurde dieses Bild hier von einem...

Fotografie der Handwerksausstellung in Finkenheerd
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Auf der Handwerksausstellung in Finkenheerd zeigte Ursula Raschke 1966 ihr „Portfolio“, ihre Auswahl an Fotografien - Schwarz-Weiß Abzüge in Passepartouts montiert - mit denen sie...

Im Atelier

Doppelporträt von Sylivia Schulpig (links) sowie Sylivia Kersten und von Claudia und Iris Blume im Atelier, 1971 und 1968

U - Im Atelier - Text

Wer sich bei Ursula Raschke zu einem Fototermin anmeldete, hatte nach dem Betreten des Ateliers nichts mehr zu melden. Sie wusste genau, wie sie die Porträts inszenieren wollte und half oft mit ihrer eigenen Garderobe aus. Jedes Detail musste stimmen. Doppelporträts hat sie auffallend raffiniert arrangiert. Ehemänner verkündeten häufig nach dem über eine Stunde andauernden Prozedere beim Hochzeitsporträt: „Nie wieder!“

 

V - Im Atelier 2

Studioporträt von Claudia Blume (links). Wohnhaus und das Atelier von Ursula Raschke in der Bahnhofstraße 1, in das sie 1969 mit ihrem Lebensgefährten, dem ehemaligen Mühlenbesitzer Adolf Schmidt einzog (rechts), 1971 und um 1970

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Fotografie von zwei jungen Frauen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Doppelporträt von Sylvia Schulpig (links) und Sylvia Kersten. Da beide dunkel gekleidet waren, hat Ursula Raschke einen hellen Schal aus ihrem Kostümfundus zur Verfügung gestellt....

Fotografie der Geschwister Blume
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Doppelporträt von Claudia und Iris Blume im Atelier. Claudia schaut in die Kamera und Iris zur Seite, während sich die Köpfe berühren. Anlass für die Aufnahme ist die Jugendweihe von...

Fotografie von Claudia Blume anläßlich ihrer Jugendweihe
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Studioporträt von Claudia Blume mit erkennbarer, klassischer Beleuchtung. Die Aufnahmesituation mit Scheinwerfer, Fotolampe und Dekoration im Hintergrund, ist hier Teil des Bildes...

Fotografie von Ursula Raschkes Wohnhaus an der Bahnhofstraße1
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

„Die wohl glücklichste Station ihres Lebens. Hier durfte sie noch einmal die lang gesuchte Geborgenheit finden. Das Verständnis für ihre ausgeprägten künstlerisch erotischen...

Fotografie der Heinke Schwestern
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Irmgard und Renate Heinke stehen einzeln und hier zusammen bei Ursula Raschke vor der Kamera. Dabei ist Stehen der falsche Ausdruck. Raschke sucht immer wieder verschiedene Haltungen aus....

Fotografie eines Jungen mit Fliege
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Dieser schick gekleidete Junge ist Jörg Apel. Den Anzug hatte seine Mutter genäht. Hier trägt er souverän Hemd und Hose zu Fliege.

Fotografie von zwei Jungen im Atelier
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ungewöhnlich harmonisches Doppelporträt von zwei Jungen, Uwe und Ronny Filensky.

Fotografie von Mutter und Kind
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ganz junge Mutter, die selbstbewusst ihr hübsches Baby zeigt.

X - Zitat

„Künstlerisch belehrend wirkte sie auf ihre Klientel. Die vertrauten ihr allerdings bedingungslos. Ihre Einfälle zur Gestaltung von Porträtfotos wurden nicht in Frage gestellt. Wozu auch?“

Sigrid Hent

Die Zeitschrift Sibylle

Die Porträts mit der „Sibylle“ sind uns bei der Sichtung der ersten Negative sofort ins Auge gesprungen. Die Modezeitschrift ist oft der einzige zeitrelevante  Anhaltspunkt in Ursula Raschkes sonst zeitlosen Porträts. Die Zeitschrift war zu ihrer Zeit stilprägend. Ob sie Ursula Raschke auch geprägt hat, bleibt nur zu vermuten. Von manchen Porträtsitzungen hat sie auch nur die Negative aufbewahrt, die die Aufnahme mit der „Sibylle“ enthielten.

Z - Sybille - Objekte

Micha Nobst und Irmgard Heinke mit der Sibylle, 1981 und 1974

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Fotografie von Micha Nobst mit der Sibylle
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ursula Raschke kannte Michael Nobst vom Sehen und durch seine Arbeit in der Kanalgaststätte. Eines Tages sprach sie ihn an, ob er sich nicht von ihr fotografieren lassen würde. Micha...

Fotografie von Irmgard Heinke mit der Sibylle
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Irmgard Heinke hält hier die Sibylle so frontal in die Kamera, dass wir auch einen Blick auf die Rückseite der Zeitschrift werfen können. Insgesamt 3 Augenpaare schauen hier in die...

Fotografie einer Frau mit der Zeitschrift "Sibylle"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Hier posiert Frl. Freytag mit der Zeitschrift "Sibylle", einem bei Ursula Raschke beliebten Accessoire bei Fotosessions.

Fotografie einer jungen Frau mit der Zeitschrift "Sibylle"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Auch Christine Dutschke hält die Zeitschrift "Sibylle" in beiden Händen und schaut dabei etwas neckisch, verlegen in die Kamera.

Fotografie einer jungen Frau mit der Zeitschrift "Sibylle"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Porträtaufnahme von Angelika Olonczik mit der Zeitschrift "Sibylle". Die zwei Augenpaare führen zur Anmutung eines Doppelporträts.

Fotografie von Renate Stiffel mit der Sibylle
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Renate Stiffl, die fast jährlich Fotos bei Ursula Raschke machen ließ, darf auch mit der Modezeitschrift „Sibylle“ Porträt sitzen. Es ist die Ausgabe 2/71.

Fotografie eines jungen Mannes mit der Zeitschrift "Sibylle"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Hartmut Felgendreher, der Neffe von Ursula Raschke, hat sich öfters von ihr fotografieren lassen. Da sie gerade die "Sibylle" als Accessoire für sich entdeckt hatte, posiert er hier, ohne...

ZA - Sybille - Zitat

„Sie hatte immer zeitlich begrenzte Requisiten.... Schild, Bärenfell, die Zeitschrift oder aber bevorzugte Orte. Wenn sie dieser überdrüssig geworden ist, hat sie sich etwas anderes einfallen lassen.…“

Sigrid Hent

Im Winter

Der alles überdeckende Schnee bei Ursula Raschkes Aufnahmen im Winter führt zu einer Umkehrung der Grautöne, ähnlich der Umkehrung eines Negativs ins Positiv. Gefühlvoller gesagt, ist auch sie dem Zauber des Winters erlegen, der gerade in Schwarz-Weiß-Fotos seine besondere Wirkung erzeugt.

ZC - Im Winter - Objekte

Helga und Hans-Georg Lehmann posieren im Schnee, 1969. Ursula Raschkes Wohnhaus an der Frankfurter Straße, undatiert.

ZD - Im Winter - Panorama

Hochzeitsgesellschaft von Helga und Hans-Georg Lehmann in heftigem Schneefall, 1969

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Fotografie eines Brautpaars im Schnee
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Helga und Hans-Georg Lehmann posieren im Schnee vor dem Wohnhaus und Atelier von Ursula Raschke in der Frankfurter Straße am Straßenrand vor einem Automobil. Im Hintergrund sind die...

Fotografie von Ursula Raschkes Wohnhaus an der Frankfurter Straße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Winterliche Aufnahme von Ursula Raschkes Wohnhaus und Atelier an der Frankfurter Straße 109 (damals Frankfurter Landstraße 25), in dem sie bis 1969 lebte und arbeitete. Hier befand sich...

Fotografie einer Hochzeitsgesellschaft im Schneetreiben
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ursula Raschke war nicht aus Zucker. Auch bei heftigem Schneefall lichtete sie die Hochzeitsgesellschaft von Helga und Hans-Georg Lehmann in der Neustadt ab. Als die Feier spät Abends zu...

Fotografie eines riesigen Schneemannes
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Neben einem gut über 2 Meter hohem Schneemann, der auf dem zugefrorenen Großen Müllroser See steht, posiert Klara Pavan in einem Kittelkleid. Sie und die Fotografin machen sich einen...

Fotografie eines Jungen mit Hasen
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ostern 1970 fiel auf Ende März. Hier posiert ein Junge im Garten von Ursula Raschke zusammen mit einem Hasen aus ihrem Stall. Im Korb unter dem Hasen mussten sich noch die Ostereier...

Fotografie des zugefrorenen Großen Müllroser See am Wehr von Müllrose.
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Blick von der Mühle auf den zugefrorenen Großen Müllroser See am Wehr, mit vereinzelten Figuren auf dem Eis. Der lange Schatten, den die am Ufer stehenden Bäume auf das verschneite Eis...

Die Müllroser Mühlenwerke

Die Müllroser Mühlenwerke dominieren das Ortsbild und damit auch viele Aufnahmen von Ursula Raschke. Von den hohen Dächern der verschiedenen Gebäudeteile der Mühlenwerke hat Ursula Raschke gerne in alle Himmelsrichtungen fotografiert. Außerdem soll sie energisch dafür gesorgt haben, dass das Storchennest auf dem Mühlendach jedes Frühjahr für seine wiederkehrenden Bewohner vorbereitet war.

ZF - Mühlenwerke - Objekte

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Fotografie über den nächtlichen See nach Müllrose
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Nachtaufnahme aus östlicher Richtung über den See hinweg, mit der von innen beleuchteten Mühle und dem Schornstein, der sich im Wasser des Großen Müllroser Sees spiegelt.

Fotografie aus dem Mühlenhof zum Silo
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Blick von der Brüstung über das Mühlenfließ zum Silo und auf ein Schwungrad mit Riemenantrieb. Ein Mühlenarbeiter posiert links im Bild mit einem beindruckenden, über die Schulter...

Fotografie von Lok und Lokführer der Mühlenbahn
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Porträt des Lokführers Horst Siering auf der Diesellok der Anschlussbahn Mühlenwerke Müllrose an der Seeallee. Die Lokomotive zog immer nur einen Wagon und fuhr in der Regel 5 mal am...

Fotografie eines Pferdewagens mit Kutscher in der Seeallee
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Vor der Müllroser Mühle steht ein Pferdewagen mit einbeinigem Kutscher und einem Schimmel. Hinter dem Wagen steht ein Fahrrad, welches vermuten lässt, dass es Ursula Raschke gehörte....

Fotografie Richtung Müllroser Markt vom Dach der Mühle
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Blick vom Dach der Mühle auf den Markt und dahinter die Grünfläche des Kietz sowie die Häuser an der Biegenbrücker Straße. Dominiert wird das Bild jedoch von der Silhouette des...

Fotografie zur Frankfurter Straße vom Dach der Mühle.
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme in östlicher Richtung über den Hof der Müllroser Mühle zur Frankfurter Straße mit dem Konsum und der HO-Gaststätte Deutsches Haus sowie die Häuser an der Neustadt.

Fotografie vom Silo auf das Mühlenfließ im Hof der Müllroser Mühle
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die Aufnahme aus einem Fenster des Silos zeigt leicht schräg nach unten auf die ums Eck stehenden Gebäude der Mühle über dem Mühlenfließ.

Tier und Mensch

Ursula Raschke und ihr Schäferhund Brando waren unzertrennlich. Sie mochte aber auch andere Tiere und hat es mit ihrer Art sogar geschafft, Porträts mit Katzen im Atelier zu inszenieren. Diese machen eigentlich nur, wozu sie gerade Lust haben.

ZH - Tier - Objekte

Susann Freyer mit Kätzchen und Petra Gliesche mit ihrem schwarzen Chow Chow, 1971 und 1968.

ZI - Tier - Zitat

„Als Raschkes Hund starb, trug sie eine Woche lang Schwarz, als meiner starb, habe ich das auch gemacht.“

Petra Müller geb. Gliesche (Abild. oben rechts)

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Fotografie eines Mädchen mit Katze
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Susann Freyer hält ein Kätzchen auf dem Arm und schaut stolz in die Kamera. Das junge Kätzchen faucht und droht der Fotografin mit den vorderen Pfoten.

Fotografie einer jungen Frau mit Hund
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Petra Gliesche posiert um 1968 mit ihrem schwarzen Chow Chow, "Mohrchen" genannt, in Raschkes Außenstudio in der Frankfurter Straße. Die beiden verband ihre Liebe zu ihren Hunden. Petra...

Fotografie einer Jugendlichen mit Katze
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Renate Stiffl posiert hier mit Kater Grauli für die Fotografin. Der Kater hat es sich natürlich auf dem Lammfell bequem gemacht, Renate muss sich über ihn beugen.

Fotografie einer älteren Frau mit Katze
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Ursula Raschkes Nachbarin Ida Müller hält behutsam eine große schwarze Katze auf ihrem Schoß. Sie sitzt am Eingang ihres Hauses in der Frankfurter Straße 103. Wer das Foto betrachtet,...

Fotografie einer jungen Frau mit Dackel
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Heidrun Magnus wurde von Ursula Raschke spontan in der Bahnhofstraße angesprochen und zusammen mit ihrem Dackel Rudi oder Otto fotografiert. Das Bild hat sie bei der Kontaktaufnahme durch...

Fotografie einer Reiterin auf ihrem Pferd
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Hier sitzt Erika Lehmann-Habeck still auf dem Pferd, während das Pferd seinen Kopf nach unten bewegt. Der Pferdekopf ist durch die Bewegung leicht unscharf. Der Himmel darüber leuchtet...

Fotografie einer Reiterin mit ihrem Pferd
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Diese Aufnahme versucht sich in einem Doppelporträt von Pferdekopf und der Reiterin, die unter dem Kopf des Pferdes hervorschaut. Das von Raschke verwendete quadratische Bildformat eignet...

Eine Wohnung in Müllrose

Albumseite mit verschiedenen Außenaufnahmen des Wohnhauses der Familie Korch in der Frankfurter Straße 25, 1966

ZK - Wohnung - Objekte

Der Dachdeckermeister Korch hat Ursula Raschke 1966 beauftragt, sein zweistöckiges Mehrfamilienhaus in der Frankfurter Straße 25 von innen und außen zu fotografieren und daraus ein Album zu gestalten. Viele Müllroser haben ein ähnliches Album mit ihren Hochzeitsaufnahmen bekommen. Das vorliegende Album ist jedoch eine Rarität, denn hier spielt eine Wohnung die Hauptrolle.

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Fotoalbum der Familie Korch
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die in der Frankfurter Straße wohnende Familie Korch ließ 1966 Haus und Garten von Ursula Raschke fotografieren. Das Resultat dieser Arbeiten findet sich in diesem von Ursula Raschke...

Fotoalbum der Familie Korch
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Albumseite mit verschiedenen Außenaufnahmen des Wohnhauses der Familie Korch in der Frankfurter Straße 25. Die in der Frankfurter Straße wohnende Familie Korch ließ 1966 Haus und Garten...

Fotoalbum der Familie Korch
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Albumseite mit Aufnahmen des Treppenhauses sowie des Flurs und der Küche der Wohnung Korch. Die in der Frankfurter Straße 25 wohnende Familie Korch ließ 1966 Haus und Garten von Ursula...

Fotografie der Frankfurter Straße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme der Frankfurter Straße aus dem 2. Stock des Hauses in der Nr. 25 in Richtung Süden. Der Blick entlang Häuser und Bäumen reicht bis zur Seeallee. Die Straßenbäume waren drei...

Fotografie eines Wohnzimmers
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die in der Frankfurter Straße wohnende Familie Korch ließ 1966 Wohnhaus, Wohnung und Garten von Ursula Raschke fotografieren. Hier ist eine Aufnahme des zur Straße liegenden Wohnzimmers...

Fotografie eines Schreibtisches
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die in der Frankfurter Straße wohnende Familie Korch ließ 1966, Wohnhaus, Wohnung und Garten von Ursula Raschke fotografieren. Hier der Blick auf den Schreibtisch des Dachdeckermeisters...

Fotografie eines kleinen Mädchens vor einem Spiegel
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme der Enkelin von Otto Korch in der Wohnung des Großvaters in der Frankfurter Straße. Ursula Raschke hatte auf Wunsch der Familie Korch das gesamte Wohnhaus von innen und außen...

Fotografie einer Toreinfahrt in der Frankfurter Straße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Diese Toreinfahrt befindet sich auch heute noch im Wohnhaus in der Frankfurter Straße 25. Ursula Raschke hatte sie 1966 für die Besitzer des Hauses, Familie Korch, fotografiert.

Fotografie einer Sitzecke
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die in der Frankfurter Straße wohnende Familie Korch ließ 1966 Jahre, Wohnhaus, Wohnung und Garten von Ursula Raschke fotografieren. Hier der Blick in die Sitzecke in der Wohnung.

Familienfeste

Kindergeburtstag von Leila Geiger, 1968

ZM - Familienfeste - Objekte

Silberhochzeit des Ehepaars Kaiser in der legendären Gaststätte „Lamms Made“, 1966

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Fotografie eines Kindergeburtstages
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

So ein Kindergeburtstag war immer etwas Besonderes. Fein gemacht und diszipliniert schauen die Kinder in die Kamera, um dann endlich toben zu können. Das Geburtstagskind ist Leila Geiger.

Fotografie einer Silberhochzeit
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme einer Gruppe von 29 Gästen zur Silberhochzeit des Ehepaars Kaiser im Hängeboden der legendären Gaststätte "Lamms Made". Ursula Raschke soll Gruppenaufnahmen sehr ungerne...

Fotografie eines Kindergeburtstages
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Fein gemacht für den besonderen Anlass. Der große Junge zeigt sich betont lässig. Die Mädels sind ganz stolz auf ihren Bruder und Cousin. Glücklich und gelöst stehen sie vor einem...

Fotografie einer Gruppe Konfirmanten vor der Kirche
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Vor der Müllroser Kirche steht eine Gruppe von 15 Konfirmanden, sowie der Pfarrer und seine Frau. Die Gruppe ist nach Mädchen und Jungen aufgeteilt. Angeblich konnte der Pfarrer mit den...

Fotografie einer Konfirmantin
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme von Kornelia Krause im Konfirmationskleid vor der Treppe zur Kirche von Müllrose. In den Händen hält sie Blumen die mit einer weißen Schleife gebunden sind.

Fotografie einer Familie im Garten
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

René Lusansky posiert hier neben seiner Cousine vor den Großeltern und neben seinen Eltern im Garten. Anlass ist die Silberne Hochzeit seiner Großeltern Sowislok. Da Renés Eltern jung...

Fotografie einer jungen Frau bei einer Feier
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Rosemarie Walloch posiert bei der Silberhochzeit des Ehepaars Kaiser auf dem Hängeboden in der ehemaligen Gastwirtschaft "Lamms Made". Sie befand sich an der Seeallee, Ecke Fischer...

Geheiratet wird immer

Für viele Fotografen sind Hochzeiten eine sichere Einnahmequelle, denn geheiratet wird immer. Das galt auch für Ursula Raschke, die erstaunlich viele freie und unbezahlte Arbeiten machte. Seien es ihre Landschaftsaufnahmen oder die unzähligen Porträts von Bekannten und Unbekannten. Die Hochzeitsfotografie hat ihr das ermöglicht.

ZO - Heirat - Objekte

Hochzeit von Annelie und Werner Karrasch und unterbrochenes Hochzeitsfoto von Christa und Horst Wischke, 1966 und 1969.

ZP - Hochzeit - Zitat

„Bin bereits um halb Fünf aufgestanden und jetzt könnten auch alle einmal lächeln“

Ursula Raschke bei Hochzeitsaufnahmen, 1981

ZQ - Hochzeit - Quadrat

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Fotografie einer Frau mit Hochzeitsschleier
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Porträt von Annelie Karrasch mit Blumenschmuck im Halbprofil mit seitlicher Beleuchtung. Der Handabzug ist auf einem besonders warmtonigen Papier angefertigt worden, wie es früher oft...

Fotografie eines Brautpaars im Fond eines Autos
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die Aufnahme zeigt Annelie und Werner Karrasch auf der Rückbank eines dunklen Automobils. Die beiden schauen sitzend zur Kamera.

Fotografie eines Hochzeitszuges in der Kirchstraße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Roland und Marina Müller laufen mit ihren Gästen in Reih und Glied von der Kirche kommend, die Kirchstraße hinab in Richtung Markt. Der Hochzeitszug wird von Schülern und Passanten...

Fotografie eines Brautpaars auf dem Markt
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Unterbrochenes Hochzeitsfoto von Christa und Horst Wischke auf dem Markt von Müllrose. Normalerweise posieren die Brautpaare vor einem geliehen Auto. Diesen Wagen hatte hingegen die Mutter...

Fotografie eines im Gras liegenden Paares
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Hochzeitsgäste posieren für die Fotografin. Die Aufnahmen fanden in der Nähe der Gaststätte "Am Kanal" statt, wo meist auch die großen Gruppenaufnahmen entstanden. In der Gaststätte...

Fotografie einer Hochzeitsgesellschaft an der Gaststätte "Am Kanal"
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Der Klassiker schlechthin in Ursula Raschkes Repertoire war die große Gruppenaufnahme der Hochzeitsgäste am Oder-Spree-Kanal bei der Gaststätte "Am Kanal". Hier wohnen wir der Hochzeit...

Fotografie eines Jungen vor einem Auto
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Dirk Sawatzki, dessen große Schwester an diesem Tag geheiratet hat, steht keck vor einem Auto. Heute fühlt auch er sich schon ganz groß.

Fotografie eines Hochzeitszuges auf einer dörflichen Straße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Die Hochzeitsgesellschaft von Marianne und Ernst Budach steht mitten auf der Dorfstraße von Mixdorf. Die örtliche Bevölkerung folgt der Hochzeit mit unterschiedlicher Aufmerksamkeit.

Fotografie einer Hochzeitsgesellschaft in der Bahnhofstraße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Für dieses Gruppenfoto stehen hauptsächlich Kinder um Wolfgang Artner und seine Frau versammelt.

Hochzeitspaar im Eingang eines ländlichen Hauses
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Helga Gedicke und ihr Mann stehen im Eingang eines Hauses, flankiert von Hochzeitsgästen. Im Vordergrund rennt ein Huhn am Bildrand vorbei.

Die bunte Welt der Waren - Müllroser Unternehmen

„In Müllrose hat man früher alles bekommen“, wird immer wieder erzählt. Ursula Raschke hat einige dieser Geschäfte dokumentiert und die Belegschaften porträtiert. Bei der Recherche zu diesem Themenkomplex, einschließlich zu den beiden Müllroser Kofferfabriken, stellten sich uns mehr Fragen als wir beantworten konnten. Deshalb geht die Arbeit für das Heimatmuseum Müllrose an dieser Stelle weiter.

Gruppenaufnahme der Angestellten bei Konsum Schrape in der Bahnhofstraße, 1966.

ZS - Unternehmen - Objekte

Frau Dutschke und Frau Blume (sitzend) in „Meiner Sparkasse“, wie Ursula Raschke die Bilder beschriftet hat, 1970. Vor einem LKW des Fuhrunternehmens Krüger & Sohn posiert Wolfgang Krüger (links) mit Mitarbeitern und seinem Sohn Torsten, 1971- 1981

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Fotografie der Belegschaft von Konsum Schrape
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Gruppenaufnahme der Angestellten bei Konsum Schrape in der Bahnhofstraße. Herr Schrape ist als dritter von rechts zu erkennen.

Fotografie des Neuen Konsum Kaufhauses in der Bahnhofstraße.
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Außenaufnahme des Neuen Konsum Kaufhauses, auch Konsum Schrape gennant. Bei Schrape war der Service groß. "Zu Hause erst ausprobieren, dann kaufen" war seine Devise.

Fotografie der Eröffnung von Konsum Schrape
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Herr Schrape begrüßt die ersten Besucher des Neuen Konsum Kaufhauses am Tag seiner Eröffnung mit Blumen.

Fotografie des Konsums in der Frankfurter Straße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Gleich am Anfang der Frankfurter Straße, gegenüber der Mühle, befand sich bis 1966 noch ein Konsum mit Kolonialwaren.

Fotografie der beiden Konsum-Geschäfte in der Seeallee, Ecke Fischer Straße
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Links der legendären Gaststätte "Lamms Made" befanden sich am Anfang der Seeallee zwei benachbarte Konsumläden für Textilien. Der linke Laden wurde auch Konsum Rösner genannt.

Fotografie der Belegschaft des Konsums am Markt
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Der Konsum am Markt von Müllrose führte Lebensmittel. Anfangs wurde hier noch jeder Kunde über die Theke bedient. Die Belegschaft war eher jung, da hier auch ausgebildet wurde.

Fotografie eines Textilkoffers
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Aufnahme eines karierten Koffers aus Textilien mit Lederschnallen. Der Koffer ist auf einem Schaffell drapiert, das Ursula Raschke auch als Unterlage für kleine Kinder und Babys dient. Der...

Fotografie von zwei Angestellten der Sparkasse in Müllrose
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Doppelporträt von Frau Dutschke und Frau Blume (sitzend) in "Meiner Sparkasse", wie Ursula Raschke die Bilder beschriftet hat.

Fotografie der Fuhrunternehmer Krüger und Sohn
(Heimatmuseum Müllrose im Haus des Gastes)

Vor einem LKW des Fuhrunternehmens Krüger & Sohn posiert Wolfgang Krüger (links) mit Mitarbeitern und seinem Sohn Torsten (zweiter von rechts). Dies ist eine der wenigen Aufnahmen von...

Impressum

Veranstalter: Stadt Müllrose, Heimatmuseum im Haus des Gastes

Projektleitung: Romy Werner, Heimatmuseum Müllrose

Konzeption, Digitalisierung, Gestaltung und Ausstellungstexte: Lorenz Kienzle, Berlin

Recherchen: Lutz Boltz, Müllrose

Technische Umsetzung der Online - Ausstellung: Arne Lindemann, Museumsverband des Landes Brandenburg e.V., Potsdam

Hosting der Online - Ausstellung: museum - digital

Technische Unterstützung der Digitalisierung: Museum und Galerie Falkensee

Das Projekt wird gefördert durch: Landkreis Oder - Spree

Dank: Unser ganz besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die uns die Genehmigung zur Veröffentlichung ihrer Abbildung erteilt haben. Sollte trotz intensiver Recherche ein Rechteinhaber nicht erwähnt worden sein, bitten wir um Benachrichtigung.

Außerdem möchten wir allen Unterstützern und Beteiligten danken, die uns bei der Recherche im Vorfeld der Ausstellungsplanung sehr geholfen haben:

Karin und Günther Augusta, Gabriela Becker, Dorothea Blume, Marianne Budach, Gudrun Carras, Rita Dill, Dr. Detlef Felgendreher, Dr. Hartmut Felgendreher, Kornelia Frenzel, Susann Freyer, Sigrid Hent, Käthe Höhne, Karin und Kurt Just, Andrea Karrasch, Margot und Manfred Kasper, Fuhrbetrieb Krüger & Sohn GbR Müllrose, Sabine Lehmann, René Lusansky, Siegrid Lück, Manfred Mieke, Marina und Roland Müller, Marianne und Wolfgang Müller, Michael Nobst, Brigitte Sawatzki, Klaus Schneider, Ronné Schuknecht, Annerose Schütze, Liane Senkpiel, Three Hands Berlin, Renate Tesche, Anita Ulrich, Iris und Michael Weiß, Christa Wischkesowie dem Amt Schlaubetal, der Gemeinde Mixdorf und der Stadt Eisenhüttenstadt.

Umschlag mit dem Paß-Negativ Ursula Raschkes und Scan der undatierten Aufnahme, die vermutlich Anfang der 1970er Jahre entstanden ist.