Brandenburgisches Glas

Brandenburgische Kronleuchter mit Glasbehang aus dem 17. und 18. Jahrhundert

Bei den kunstvoll gestalteten Kronleuchtern aus hochwertigen Materialien aus dem 17. und 18. Jahrhundert handelt es sich um Luxusobjekte, die für bestimmte Schlossräume geschaffen wurden. Für die Kronen in Schloss Sanssouci, das Neue Palais und die Neuen Kammern fertigten Potsdamer und Berliner Glasschleifer Glasbehang, den sie nach dem Vorbild der Bergkristallpendeloquen französischer Kronleuchter schliffen. Dieser unterschied sich stilistisch stark von den damals an europäischen Fürstenhöfen etablierten böhmischen Glasbehängen an Leuchtern, für die es in Brandenburg-Preußen Einfuhrverbote gab. In Schloss Charlottenburg und in Schloss Monbijou hingen überdies Glasarmkronleuchter, die wohl aus der Potsdamer Glashütte stammten. Die Nachfolgehütte in Zechlin fertigte Glasarmkronleuchter für Schloss Rheinsberg, Schloss Charlottenburg und Schloss Sanssouci, von denen nur noch wenige erhalten sind. 

Leuchter, insbesondere die aus heimischer Produktion, waren immer wichtige Prestigeobjekte. Der allabendlichen Beleuchtung dienten lediglich die Tischleuchter. Die Kronleuchter wurden ausschließlich zu großen Festlichkeiten mit den kostbaren gebleichten Bienenwachskerzen bestückt, die dann auch angezündet wurden und sich selbst beleuchteten.

 

2018-12-13

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Korbform; Cul-de-lampe aus 6 Armen, 3 einzelnen Hauptarmen und 3 dreifach verzweigten Zwischenarmen; die Hauptarme tragen auf der unteren und oberen Konsole je eine Vase-d’enfilade (aus ...

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Korbform; Cul-de-lampe aus 6 Armen, 3 einzelnen Hauptarmen und 3 dreifach verzweigten Zwischenarmen; die 3 Hauptarme tragen auf der unteren und oberen Konsole je eine Vase-d’enfilade ...

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