Handwerk in Brandenburg

Schuhmacher

Bis in das 18. Jh. hinein war die Tätigkeit des Schuhmachers mit der Lederherstellung verbunden. Gerber machten in der Regel auch Schuhe bzw. Schuhmacher stellten Leder her. Vielleicht aus Gründen des erhöhten Bedarfs, oder auch zur Wertsteigerung der handwerklichen Fertigkeit, konzentrierten sich die Schuhmacher auf ihr Endprodukt. Die Einführung der Nähmaschine, Mitte des 19. Jh., erleichterte die handwerkliche Arbeit, doch schon um 1870 konnten nur noch wenige Schuhmacher von ihrem Handwerk leben. Die industrielle Schuhproduktion verdrängte die Kleinbetriebe. Die Möglichkeit," heute noch Schuhmacherhandwerk auszuüben, beschränkt sich auf Spezialgebiete, in denen Maßanfertigung notwendig ist, wie bei den Orthopädie- und Ballettschuhmachern. Der heute bei Schustern übliche Reparaturdienst, wurde zu früheren Zeiten von den rangniederen "Schuhflickern" geleistet.

2017-01-02

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