Handwerk in Brandenburg

Alles aus Glas

Glas war und ist ein unverzichtbarer Werkstoff. Die Vielfalt der Produkte ist enorm. Hier zu sehen sind u.a. Lampenschirme, Knöpfe, ein Grabstein, Spielzeug, ein Nachttopf, Trink- und andere Gläser. Aber auch technologische Entwicklungen, wie die Thermoskanne (Erfunden vom gebürtigen Glashütter Reinhold Burger, 1866-1954) und die Röntgenlampe.

Die Produkte stammen aus industrieller Fertigung oder deren privater Nebenproduktion, der „Schundware“, aber auch aus künstlerischer Produktion, den „Studioglas“-Unikaten.

2017-01-02

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Die Glasvase fertigte Olaf Gonzalez-Valero im September 2016 im Rahmen einer Praxiswoche im Glasstudio des Museum Baruther Glashütte. Das Stück entstand im Mundblasverfahren und wurde mit ...

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Gustav Falconnier erfand so genannte "Brique de Verre" (Glasbausteine). Die hohlen gläsernen Bausteine erhielten 1866 auf der Pariser Weltausstellung eine Auszeichnung. Dieser Glasbaustein ...

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Diese Kanne ist manuell frei, d.h. ohne Form geblasen. Glasmacher Torsten Roetzsch blies das Kölbel (Vorprodukt im Herstellungsprozess) in eine fächerartige Metallform ein. Diese so ...

Dieses U-Boot-Glas wurden von der Baruther Glashütte mutmaßlich im Ersten-Weltkrieg gefertigt.

Replik eines historischen Trinkglases. Vgl. Baruth 16 | 5 (Glück-auf-Kelch). Die Replik fertigte im Glashütter Glasstudio Glasmacher Peter Kuchinke im Rahmen einer Praxiswoche im ...

Objekttext zu einer Objektgruppe in der Sonderausstellung "Jagd und Wald - Gläser spiegeln Kultur und Technik" >>Berühmte »Lauensteiner« und seltene Baruther Gläser

Hüttentechnisch gefertigte Glasfigur. Glasmacher Torsten Roetzsch stellte diese im Rahmen eines Praxisseminars im September 2016 her. Die Kugeln unter den Füßen der Figur sind eine ...

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Die Grabplatte ist ein seltenes Beispiel der Verwendung von Schwarzglas. Die Inschrift lautet: "Hier ruhet in Gott unser lieber Gatte, Vater, Sohn und Bruder Wilh. Otto Obenaus, geb. d. 16. ...

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