Brandenburg im Bild

Neuruppin

Das Museum der Stadt Neuruppin bewahrt eine der ältesten musealen Sammlungen im Land Brandenburg. Friedrich Christian Graf von Zieten, der Sohn des legendären Husarengenerals, hatte als Landrat des Kreises Ruppin (von 1800 bis 1841) mit seiner Sammlung "vaterländischer Altertümer" den Grundstock für das Museum gelegt. 1865 wurde in der Aula des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums mit der Zietenschen Sammlung erstmals ein Museum eingerichtet. Ab 1911 war das Museum in der Gentzschen Gartenvilla im Tempelgarten untergebracht. Aus Platzgründen zog das Museum in den 1950 Jahren in das Noeldechenhaus, das prächtigste Bürgerhaus der Stadt. Seither entwickelte es sich zu einem stadt- und regionalgeschichtlichen Haus, das heute zu den größeren Museen seiner Art in Brandenburg zählt.

2017-03-16

Objekte zum Thema ...

Neuruppin von Osten
(Museum Neuruppin)

Auf dem Blatt erstreckt sich das 1238 erstmals urkundlich erwähnte Neuruppin, wie es sich in seiner mittelalterlichen Prägung noch bis zum Stadtbrand von 1787 erhalten hatte. Neuruppin ...

Neuruppin
(Museum Neuruppin)

Im ersten Moment ist man geneigt zu glauben, dass es sich bei diesem Blatt um eine Kopie jener Radierung handelt, die Caspar Merian 1652 von Neuruppin schuf (vgl. Inv.-Nr. V-0596-K). Doch ...

Pläne zum Rathaus von Neuruppin: Fassadenriss
(Museum Neuruppin)

Beim vorliegenden Blatt handelt es sich um einen von mehreren Entwürfen Bersons zum neuen Rathaus von Neuruppin. Der beim Stadtbrand 1787 zerstörte Vorgängerbau stand etwa auf Höhe der ...

Pläne zum Rathaus von Neuruppin: Kellergrundriss
(Museum Neuruppin)

Der nach dem Stadtbrand von 1787 notwendige Neubau eines Rathauses stellte an dessen Architekten Berson bezüglich Städtebau und Funktionalität hohe Anforderungen, sodass sein Entwurf ...

Pläne zum Rathaus von Neuruppin: Grundriss der zweiten und dritten Etage
(Museum Neuruppin)

Dieses Blatt vereint die Grundrisse der zweiten und dritten Etage, während der Erdgeschossgrundriss, der auch die Raumaufteilung in den beiden Hofflügeln zeigte, wohl nicht mehr erhalten ...

6 Federzeichnungen zu „Neuruppin und seine Bauten“
(Museum Neuruppin)

Im Jahr 1907 wurde in Neuruppin das Denkmal für den neben Karl Friedrich Schinkel zweiten großen Sohn der Stadt, Theodor Fontane, enthüllt. Dessen Bildhauer Max Wiese, von dem auch das ...

7 Federzeichnungen zu „Neuruppin und seine Bauten“, Bl. 2, Nr. 8-14
(Museum Neuruppin)

Blatt 2 der von Max Wiese stammenden Federzeichnungen vereint im Gegensatz zu Blatt 1 teilweise noch heute vorhandene historische Bauten Neuruppins. So zeigt die Nr. 9 das Uphus auf dem Hof ...

7 Federzeichnungen zu „Neuruppin und seine Bauten“, Bl. 3, Nr. 15, 16 (fälschlich 15), 17 (fälschlich 19 Mitte), 18, 19 (Baluster, dazu untere Darstellung auf Nr. 18), 20 (fälschlich 17), 22, 22a (wird im Artikel nicht mit Nummer genannt)
(Museum Neuruppin)

Dieses Blatt vereint eine Reihe Zeichnungen von bedeutenden Fachwerkhäusern Neuruppins aus der Zeit vor dem großen Stadtbrand 1787. Zu ihnen gehört u.a. das unter Nr. 15 dargestellte ...

4 Federzeichnungen zu „Neuruppin und seine Bauten“, Bl. 4, Nr. 21, 23, 23a, 25
(Museum Neuruppin)

Das unter Nr. 23 dargestellte Fachwerkhaus (zuletzt August-Bebel-Straße 2, Ecke Scharländer Straße) war der südwestliche Nachbar des Molliusschen Hauses (auf dem Blatt die Nr. 25, vgl. ...

4 Federzeichnungen zu „Neuruppin und seine Bauten“, Bl. 5, Nr. 24, 26, 27
(Museum Neuruppin)

Die auf dem Blatt dargestellten Gebäude wurden von Max Wiese im Artikel von 1923 der zweiten von drei Gruppen Neuruppiner Bauten zugeordnet. Während die erste Gruppe „die alten Gebäude ...

2 Federzeichnungen zu „Neuruppin und seine Bauten“, Bl. 6, Nr. 28, 29
(Museum Neuruppin)

Die beiden auf diesem Blatt vereinten Federzeichnungen zeigen unter Nr. 28 den 1801 bis 1806 nach Plänen des Geheimen Oberbaurats Philipp Bernard François Berson (1754-1835) errichteten ...

Souvenirblatt mit 9 Teilansichten
(Museum Neuruppin)

Es ist schon ein Glücksfall, wenn sich, so wie hier, zu Druckgraphiken noch die Vorzeichnungen erhalten haben. Dieses mit neobarockem Bandelwerk, Schriftbändern und zwei Genien (wohl ...

Souvenirblatt mit 9 Teilansichten
(Museum Neuruppin)

Anhand der Vorzeichnung (vgl. Inv.-Nr. 2012-K) zu dieser Lithographie wurden bereits die mittleren drei Ansichten vorgestellt. Links kommen hinzu die in der Feldmannstraße gelegene ...

Ansicht der Klosterkirche vom Ruppiner See her
(Museum Neuruppin)

Über die vom Wind leicht bewegte Oberfläche des Ruppiner Sees geht der Blick hinüber zum Seeufer, einer ab 1835 aufgeschütteten und mit Alleebäumen bepflanzten Promenade. Zum Schutz ...

Das Molliussche Haus
(Museum Neuruppin)

Der Künstler Moritz Pretzsch (1885-1939) fertigte Radierungen, Zeichnungen, Öl- und Aquarellstudien an. Trotz einer Polio-Infektion in früher Kindheit, die seine Motorik bis auf den ...

Neuruppin, Siechenstraße – Blick auf die Klosterkirche
(Museum Neuruppin)

Der Blick geht vom Chor der 1491 errichteten Siechenhauskapelle St. Laurentius (im Vordergrund rechts) durch die Siechenstraße nach Südwesten zur Klosterkirche St. Trinitatis. Die Kirche ...