Brandenburg im Bild

Ansichten von Eberswalde und Umgebung vom 17. bis 19. Jahrhundert

Mehrere Verleger publizierten ab Mitte der 1820er Jahre Ansichten von Eberswalde und dem Finowtal. Beginnend mit einer frühen Ansicht der Stadt von Caspar Merian und der Heliographie einer Zeichnung von Daniel Pezold, besitzt das Museum in der Adler-Apotheke Blätter aus den Serien Berliner, Hamburger und Göttinger Verleger, die Künstler aus Preußen und Sachsen engagierten. Die Ansichten sind in die thematischen Felder Gesamtansichten, Wasser & Brunnen, Industrie, profane und sakrale Gebäude unterteilt.

2017-06-15

Objekte zum Thema ...

Der von Martin Zeiller (1589-1661) stammende Text zur Radierung von Eberswalde lautet: „Eberswald. In Chur-Brandeburg in der Mittel-Marck in dem Ober-Barnimbischen Cräyß gelegen: von ...

Neben der Stadt gilt vor allem der umgebenden Landschaft das Augenmerk des Zeichners. Sein Standort scheint sich nördlich der Stadt jenseits der Finow befunden zu haben. Im Vordergrund ...

Major Rudolf Hartsch stellte ca. 1830 südwestlich der Stadt an einem Aussichtspunkt unter einer Eiche (die nach ihm Rudolf-Eiche benannt wurde) eine Bank auf. Der Aussichtspunkt wurde ...

"Der Pfingstberg (...) ist der höchste Punkt dieser Gegend. Er soll den Namen erhalten haben, weil man ehemals zu Pfingsten dahin Wallfahrte, um der Sonne Aufgang zu beobachten; eine ...

Zu der Vorstadt, die ab 1751 auf königlichem Befehl für die in Neustadt-Eberswalde angesiedelten Messerschmiede aus Ruhla angelegt wurde, gehörten 37 Doppelhäuser mit Wohn- und ...

Der Standpunkt dieser Gesamtansicht ist die damalige Rudolf-Eiche, unter der ca. 1830 die sogenannte Hartsch-Bank aufgestellt wurde. (vgl. Inv.-Nr. V 1642 K). Das verwundert nicht, gehörte ...

„Herr Pätsch besitzt den Einschnitt (die Kehle) zwischen dem Melans- und Pfingstberge nebst einer Mühle, und hat am oberen Abhange des Melansberges Lauben errichtet, aus welchen man ...

Das große Brunnenhaus ließ der Apotheker Mertens 1816 fertigstellen. Johann Joachim Bellermann (1754-1842) beschreibt den hier dargestellten Vorplatz: ""Der freie Platz vor dem Hause ...

Dargestellt ist das Brunnenhaus des aus Angermünde stammenden Apothekers Johann Siegismund Friedrich Mertens (1745-1818), das dieser 1795 errichten ließ (vgl. Abb. zu V 715 K). Zwei Jahre ...

Das Bild zeigt die seit 1795 bestehenden Anlagen des neuen Gesundbrunnens, die sich an der heutigen Brunnenstraße gegenüber der Mertensstraße befanden. Begründet wurden sie vom ...

Beim Vergleich dieses Blattes mit dem Stahlstich vom Gesundbrunnen in Neustadt-Eberswalde wird der gesellschaftliche Unterschied zwischen den beiden Badeorten recht deutlich. Der mit der ...

Verglichen mit dem Gros der Darstellungen des Gesundbrunnens, aber auch anderer Parks und Aussichtpunkte in und um Neustadt-Eberswalde, wirken Blechens Ansichten wesentlich lebendiger. Dies ...

Für die druckgraphische Vervielfältigung wurde die gemalte Vorlage leicht verändert. Die Zahl der Bäume in der Reihe am Hang hat sich vermehrt, die Gruppierung der Personen ist ...

Diese Radierung schuf wohl der Kupferstecher und Radierer Friedrich Wilhelm Linger, bis 1847 Lehrer an der Berliner Akademie. Er zeigt eine hügelig bewegte Landschaft mit den auch von J. ...

Der Wasserfall gehörte einst zu den von Bankier David Schickler (1755-1818) geschaffenen und nach ihm benannten Anlagen, die sich zweieinhalb Kilometer westlich der Altstadt in der Nähe ...

Das Blatt gehört gemeinsam mit Inv.-Nr. V 713 K2, V 6456 K2 und V 1281 K2 einer Serie an. Es handelt sich dabei um stimmungsvolle und detailreiche, wenngleich künstlerisch nicht allzu ...

Der Betrachter steht südlich der Finow, etwa auf Höhe des östlichen Endes vom heutigen Kupferhammerweg und blickt nach Nordwesten. Den Mittelpunkt des Bildes bestimmt die ...

Die Darstellung zeigt die seit 1795 bestehenden Schicklerschen Anlagen am Zainhammerteich. Bei dem Teich handelt es sich eigentlich nur um eine verbreiterte Stelle der Schwärze, die dem ...

„Der Spaziergang vom Brunnen zum Zaynhammer führt durch einen schattigen Wald. Beim Wirthe des Zaynhammers erhält man gute Erfrischung mancherlei Art. Von dem gedachten Wirtshause geht ...

Der Betrachter steht auf einer platzartigen Erweiterung im Bereich des früheren Unter- oder Mühlentores nördlich der Altstadt und blickt nach Nordosten über die Finow hinweg. Die ...

Der Eberswalder Hauptbahnhof befindet sich rund eineinhalb Kilometer von der Altstadt entfernt am westlichen Ende der Eisenbahnstraße. 1842 als Haltestelle der Berlin-Stettiner ...

Die Pfarrkirche St. Maria Magdalena erhebt sich südwestlich des Marktplatzes auf einer Anhöhe und beherrscht mit ihrem Turm die Altstadt von Eberswalde. Ursprünglich lag der Bau inmitten ...

Der Blick des Betrachters geht zur Südwestecke des Marktplatzes in Richtung Ratzeburgstraße. Über den Dächern der Häuser im Bild links erscheint die Laterne der Pfarrkirche St. Maria ...

Das Gelände der einstigen Landesirrenanstalt erstreckt sich im Stadtteil Nordend im Winkel zwischen der Oderberger und der Breiten Straße (vor 1945 Stettiner Straße). Die ersten ...

Auf dem Bild ist die nach Süden gerichtete Hauptfassade der Alten Forstakademie zu sehen. Der Betrachter steht dabei auf der Schicklerstraße, 1843 benannt nach dem Bankier, Stahl- und ...

Die Jagd gehörte zur Ausbildung der Forststudenten, die im Bild winzige Nummern erhielten und am unteren Rand namentlich aufgeführt werden. Die Jagdgesellschaft steht unter vier Buchen ...

Die 1821 in Berlin gegründete Forstakademie diente zur Ausbildung höherer preußischer Forstbeamter und wurde 1830 nach Neustadt-Eberswalde verlegt, da die ausgedehnten Wälder in der ...

Das hier sichtbare neunachsige und zweigeschossige Gasthaus „Zur Goldenen Sonne“ mit seinem Krüppelwalmdach stammt im Kern wohl noch aus dem 18. Jahrhundert. Es lag nördlich des ...

Diese sowie die folgende Zeichnung von H.O. Hermann lithographierte der Landschaftsmaler und Lithograph Friedrich Julius Tempeltey (1802-1870) in Berlin. Seit dem 12. Mai 1818 fanden ...

Die ehemalige, nördlich der Eberswalder Altstadt gelegene Hospitalkapelle St. Georgs ist neben der Pfarrkirche St. Maria Magdalena das älteste Bauwerk der Stadt. Das Kirchlein war Teil ...

Die Gemeinde Britz liegt über fünf Kilometer Luftlinie nördlich der Altstadt von Eberswalde und gehört seit 1992 zum Amt Britz-Chorin-Oderberg, das wiederum seit 1993 Teil des ...

Offenbar war im Zusammenhang mit dem Umbau des Herrenhauses von Britz (vgl. Inv.-Nr. V 6159 K2) auch die Errichtung entsprechender Wirtschaftsgebäude geplant. Dazu gehörte auch ein Stall ...

Das im Königlich Lithographischen Institut zu Berlin veröffentlichte Blatt zeigt das „Jagdhaus Hubertusstock“, so der ursprüngliche Name, und das gegenüberliegende Kastellanhaus ...

Während die Lithographie von Anton Klaus (vgl. Inv.-Nr. V 4750 Z) das Jagdschloss von Osten zeigt, wird es auf diesem Stich von Süden her dargestellt. Rechts erscheint das Kastellanhaus, ...