Brandenburg im Bild

Blicke aus der Umgebung auf Potsdam

Um 1770 wurden andere Standpunkte als der Brauhausberg für Gesamtansichten von Potsdam gewählt.

Im Laufe der Jahrzehnte verlor die Aussicht vom Brauhausberg ihre Monopolstellung, und es wurden neue Sichtpunkte gewählt, die die Schönheit der Stadt in der Landschaft einfingen: die früheste bekannte, neue Sicht auf Potsdam wählte ein unbekannter Künstler um 1775 von Babelsberg aus. Es folgten Ansichten von Glienicke, Hermannswerder, vom Mühlen-, Pfingst-, Ruinen- und Böttcherberg, der Historischen Mühle in Sanssouci und vom Bahnhof.

2016-10-13

Objekte zum Thema ...

Johann Friedrich Meyer (1728 - um 1789) schuf zu Beginn der 1770er Jahre im Auftrag von Friedrich II. mehrere großformatige Gemälde mit Blicken auf die Stadt Potsdam von erhöhten ...

Bei dem Blatt handelt es sich um die früheste bekannte Sicht auf Potsdam, die nicht vom Brauhausberg aus erfolgte. Der unbekannte Künstler wählte den Park von Babelsberg als seinen ...

Zwischen 1789 und 1794 fertigte der Dresdner Kupferstecher Adrian Zingg (1734-1816) acht Radierungen mit Havellandschaften bei Potsdam nach Gemälden von Sebastian Karl Christian Reinhardt ...

Der Blick reicht in dieser Neuauflage der ursprünglich bei Jean Pascal (vgl. Potsdam Museum, Inv.-Nr. 79-78-K2b) in Berlin erschienenen Ansicht über die Nuthewiesen und den Tiefen See ...

Dieses Blatt ist eines von drei mit Ansichten Potsdams von Adrian Zingg (1734-1816) nach Sebastian Karl Christian Reinhardt (1733-1827) (vgl. Potsdam Museum, Inv.-Nr. 79-78-K2b, 79-82-K2b), ...

Die mit schwarzer Wasserfarbe überabeitete Radierung ist das achte Blatt der zweiten Lieferung einer um 1787-1792 bei Jean Morino in Berlin erschienenen Serie mit dem Titel "Topographie ...

1802 wurden vier Ansichten Potsdams von Daniel Berger (1744-1824) nach Peter Ludwig Lütke (1759-1831) auf der Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin präsentiert. Die ...

Im Vordergrund der Ansicht ist die Terrasse von Sanssouci mit Staffagefiguren vor gestutzten Hecken und unverglasten Stützmauern zu erkennen. Am rechten unteren Bildrand fällt der Blick ...

Der auf rotem Papier gedruckte Kupferstich ist eine der ungewöhnlichsten Beispiele für Ansichten der Stadt Potsdam: zwei den Sphingen am Obelisken auf dem Alten Markt in Potsdam ...

Der Berliner Verleger und Graphiker Ludwig Wilhelm Wittich (1773-1832) gab zwischen 1818 und 1823 die Aquatinta-Serie "Ansichten von Berlin, Potsdam, Charlottenburg, Parez und der ...

Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794-1872) zeichnete in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrere Ansichten von Potsdam. Durch den Kupferstecher Johann Baptist Hoessel (tätig in Berlin ...

Der Blick wird in dieser Graphik von der Halbinsel Tornow aus auf den westlichen Teil der Stadt Potsdam mit Garnisonkirche und Monopteros des Militärwaisenhauses über die Havelbucht zum ...

Acht Blätter einer wohl zwischen 1824 und 1830 bei C.G. Lüderitz in Berlin erschienenen siebzehnteiligen Serie mit Ansichten von Potsdam befinden sich in der Sammlung des Potsdam Museums. ...

Das Mittelstück der Halbinsel vor Potsdam trägt den Namen Tornow. Seit dem 18. Jahrhundert ist hier Industrie inmitten der Landschaft nachweisbar, wie Hans-Joachim Giersberg und Adelheid ...

Gustav Friedrich Eduard Freyhoff wurde 1805 in Potsdam geboren. Mit nur 37 Jahren, sieben Wochen, nachdem er geheiratet hatte, verstarb er an der Schwindsucht. Freyhoff war Mitglied der ...

Der Blick des Betrachters wird in diesem Stahlstich mit dem Titel "Potsdam vom Babertsberge aus" über einen sanft ansteigenden, von grasenden Ziegen und Schafen sowie zwei ruhenden ...

1826-1856 gab die Königlich-Preußische Kalender-Deputation jährlich Kalender mit Ansichten aus dem Brandenburger und Berliner Raum heraus. 1849 fertigte der Berliner ...

Eine der bis heute bekanntesten großen Vedutenserien mit Potsdam-Ansichten zur Regierungszeit von Friedrich Wilhelm IV. entstand in den 1850er Jahren. Der Potsdamer Verleger Otto Janke ...

1850 gab der drei Jahre zuvor in Berlin gegründete Kunstverlag A. Sala u. d. T. "Bouquet von Berlin und Potsdam" eine Ansichtenserie der beiden preußischen Residenzstädte heraus. Die ...

Nordöstlich von Klein Glienicke gelegen, gehört der Böttcherberg zu den erhöhten Punkten, die von Potsdamer Künstlern wohl am seltensten für einen Ausblick auf die Stadt Potsdam ...

An den Erfolg der Ansichten von Xaver Sandmann (1805-1856) konnte der Nachfolger von Janke, Emil Stechert (1815-1873), für eine kurze Zeit anknüpfen: er übernahm die Rechte an den ...

Die von einem unbekannten Künstler angefertigte Lithographie bietet einen ähnlichen Blick auf die Stadt wie mehrere in der Folge von Ludwig Rohbock hergestellte Graphiken (vgl. Inv.-Nr. ...

1858/60 erschien im Verlag des Berliner Kunsthändlers und Besitzers einer lithographischen Anstalt, Louis Friedrich Sachse (1798-1877), eine vierteilige Serie u.d.T. "Skizzen und Bilder ...

Der Schützenplatz befand sich bis 1945 südlich des Leipziger Dreiecks in der Teltower Vorstadt. Während des 18. Jahrhunderts angelegt, erhielt der Platz seinen Namen durch das dort ...

Die Sicht auf die Stadt Potsdam von Babelsberg zählt neben der vom Brauhausberg zu den am häufigsten gewählten in der Druckgraphik bis zum 19. Jahrhundert. Den Standpunkt oberhalb des in ...

Der unbekannte Künstler dieser Farblithographie wählte den beliebten Blick auf die Stadt vom Park Babelsberg. Rechts wird der Bildausschnitt von der Zichorienmühle und die dahinter ...

Der aus Stralsund stammende Gustav Frank (1819-1886) fertigte zwischen 1850 und 1880 für verschiedene Verlage Veduten von Städten im östlichen Teil Deutschlands an. Ansichten Potsdams ...

Dieser bislang unveröffentlichte Prospekt zeigt das Plateau des Pfingstberges, von dem aus der Blick nach Süden zur Potsdamer Innenstadt geht. Der Standort ist zwar nicht eindeutig zu ...

Den historischen Unterlagen des Potsdam Museums zufolge entstand diese Ansicht Potsdams nach einem "Gemälde [aus] Original-Besitz des Städtischen Museums". Das "Gemälde" (=Aquarell nach ...