Brandenburg im Bild

Potsdam vom Brauhausberg

Vom Brauhausberg bot sich den Künstlern seit dem 17. Jahrhundert die beste Übersicht Potsdams.

Kaum eine größere Graphikfolge seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert verzichtete auf einen Blick vom Brauhausberg, der die umfassendste Übersicht der Stadt Potsdam bietet. Zunächst als barocke Idealstadt mit Fokus auf Stadtschloss und den neu erbauten Schlössern der Umgebung auf dem Papier festgehalten, entstanden seit dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts Ansichten mit den unter Friedrich Wilhelm I. durchgeführten Erweiterungen. Die westliche und östliche Begrenzung der Stadtsilhouette wurde nun durch zwei Kirchtürme bestimmt: im Westen durch den Turm der Hof- und Garnisonkirche, im Osten beschloss die Heiligengeistkirche das Panorama der Stadt Potsdam.

2016-10-13

Objekte zum Thema ...

Der ehemalige königliche Weinberg am Rande der Teltower Vorstadt erhielt 1716 seinen Namen durch das im Kornmagazin an der heutigen Leipziger Straße errichtete königliche Brauhaus. Von ...

Die Darstellung der Stadt Potsdam geht auf einen Kupferstich von Christian Friedrich Feldmann und Georg Paul Busch (gest. 1756) mit dem Blick auf die Stadt nach den beiden unter Friedrich ...

Die Vorlage dieser Radierung geht auf einen vor 1730 angefertigten Stich aus dem "Neuen vollständigen Gesang-Buch für die Königliche-Preußische, auch Churfürstliche Brandenburgische ...

Der Kupferstecher und Radierer Johann David Schleuen gründete um 1740 einen Verlag in Berlin, der sich als einer der ersten seiner Zunft auf Veduten preußischer Städte spezialisierte. ...

Wohl ebenfalls nach der Vorlage von Georg Paul Busch fertigte dieser unbekannte Künstler eine Ansicht der Stadt Potsdam vom Brauhausberg an. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger verkleinerte ...

Unter Friedrich II. wurde Potsdam grundlegend umgestaltet: der Alte Markt erhielt mit der Neuerrichtung des Stadtschlosses und des Alten Rathauses ein neues Gesicht, 600 Bürgerhäuser ...

Die "dritte Ansicht auf die Stadt Potsdam vom Brauhausberg" von Andreas Ludwig Krüger (1743-1822) nach Johann Friedrich Meyer (1728 - um 1789) setzt dort an, wo die "zweite Ansicht" im ...

Auf halber Höhe des Brauhausberges hat sich der Künstler dieser kolorierten Radierung niedergelassen, um den Blick auf das namengebende Gebäude des Berges am rechten Bildrand und einen ...

Auf einer Lichtung des Brauhausberges hat sich eine Familie niedergelassen - nicht etwa, um die Aussicht zu genießen, sondern um die dort weidenden Schafe in Augenschein zu nehmen. Über ...

Die Radierung mit dem Porträt Clothars II. (584 - um 628) gehört zu den frühesten Ansichten auf die Stadt Potsdam in der Folge der von Georg Paul Busch (gest. 1756) nach Christian ...

Die Ansicht des 1802-1803 von dem Architekten und Graphiker Andreas Ludwig Krüger errichteten Belvedere auf dem Brauhausberg ist Teil der zwischen 1818 und 1823 bei Ludwig Wilhelm Wittich ...

Die Radierung ist Teil der zweiten Auflage der Serie "Ansichten von Berlin, Potsdam, Charlottenburg, Parez und der Pfaueninsel" (vgl. 66-37-K2b; 80-373-K2b), die zwischen 1818 und 1823 bei ...

Die Lithographie stammt ebenso wie der "Blick auf Potsdam vom Mühlenberg" (Inv.-Nr. 80-365-K2b) und "Das Belvedere auf dem Brauhausberg" (Inv.-Nr. 80-364-K2a) aus einer zwischen 1824 und ...

Der Architektur- und Marinezeichner Ludwig Eduard Lütke (1801-1850) fertigte ab den 1820er Jahren bis zu seinem frühen Tod zahlreiche Ansichten- und Erinnerungsblätter mit Veduten aus ...

Der Berliner Graphiker Julius Tempeltey (1802-1870) war seit Beginn der 1830er Jahre für mehrere Berliner Verlage als Lithograph tätig. Zu seinen Auftraggebern zählten u.a. der Verleger ...

Die Radierung mit dem Blick auf den Stadtkern Potsdams entstammt der von Johann Friedrich Conrad herausgegebenen "Wundermappe oder sämmtlichen Kunst- und Natur-Wunder des ganzen Erdballs. ...

Der Titel dieser in der Lithographischen Anstalt von Julius Kuhr und Neumann in Berlin gedruckten Lithographie ist zweisprachig angelegt: unterhalb des Bildes informiert der Titel auf ...

Die mit Aquarell und Deckfarben nachbearbeitete Lithographie gehört zu den frühesten Erwerbungen des Potsdam Museums. Das Blatt ist nicht signiert, evtl. einmal vorhandene Verlegerangaben ...

Nicht alle Verleger schickten Künstler in die Natur, um Vorlagen für Druckgraphiken zu zeichnen. Häufig wurden Druckplatten erneut verwendet und, wie in diesem Fall, leicht verändert in ...

Die Aussicht auf Potsdam vom Brauhausberg stammt aus der 1843 bei Hübenthal & Comp. in Berlin erschienenen "Erinnerung an Berlin, Potsdam und Charlottenburg in 20 Ansichten, 2 Panoramen ...

Der Künstler dieser Lithographie hat sich oberhalb des Aussichtspunktes am Belvedere des Brauhausberges niedergelassen und bietet dem Betrachter einen Blick auf die Stadt von der ...

Die Farblithographie stammt aus einer Serie mit einer Ansicht der Nikolaikirche auf dem Alten Markt (Inv.-Nr. 80-336-K2a). Die Serie erschien im Verlag von Carl Eduard Stange (1804 - nach ...

Hans Fincke (1800-1849) zählte in den 1830er und 1840er Jahren zu den ausgezeichnetesten Stahlstechern in Berlin. In London ausgebildet und zunächst dort tätig gewesen, gründete er nach ...

Nicht alle Verleger schickten Künstler in die Natur, um Vorlagen für Druckgraphiken zu zeichnen. Häufig wurden Druckplatten erneut verwendet und, wie in diesem Fall, leicht verändert in ...

Einzigartig in der Sammlung des Potsdam Museums ist dieser doppelseitige Schreibbogen mit einer Vedute Potsdams im Briefkopf. Die darunter angelegte Beschriftung "Potsdam vom Brauhaus Berge ...

Eine möglicherweise einmal vorhanden gewesene Beschriftung, die auf den Namen des Künstlers oder des Verlegers hinwies, ist aufgrund der eng anliegenden Passepartourierung des Blattes ...

Der Landschaftsmaler Karl Lindemann-Frommel (1819-1891) fertigte im Sommer 1857 vierundzwanzig Ansichten der Stadt Potsdam an, die 1858/60 bei Louis Friedrich Sachse (1798-1877) in vier ...

Die klassische Aussicht auf Potsdam fertigte der aus dem Elsass stammende Landschaftsmaler Karl Lindemann-Frommel (1819-1891) als Teil einer in vier Lieferungen bei Louis Friedrich Sachse ...

Der britische Graphiker und Verleger Albert Henry Payne (1812-1902) ließ sich mit dieser Ansicht von Potsdam etwas Neues einfallen: statt den traditionellen Blick vom Brauhausberg zu ...

Die Berliner Druckerei Storch & Kramer fertigte in der Mitte des 19. Jahrhunderts Lithographien mit Genremotiven und Stadtansichten an. Dieses Panorama der Stadt Potsdam entstand um ...

Das Panorama vom Brauhausberg erinnert an Ölgemälde desselben Sujets, die wie kaum andere Potsdam-Veduten das Bild der Bild der Stadt im 19. Jahrhundert prägten: Arbeiten von Wilhelm ...

Der Maler und Zeichner Johannes Rabe entstammt einer weitverzweigten Architekten- und Künstlerfamilie. Sein Vater Wilhelm (1779–1859) war Maler und Zeichenlehrer am preußischen Hof, ...

Das hier von Johannes Rabe in einem Bleistift-Riss dargestellte Belvedere auf dem Brauhausberg, 1802 bis 1803 nach Plänen von Andreas Ludwig Krüger (1743–1822) errichtet, entstand wohl ...