Brandenburgisches Glas

Deckelglas mit Spiegelmonogramm

Dickwandiges Glas. Zylindrischer Becher mit wulstigem Standring, dieser ist durch feines Schliffmuster in Rankenoptik dekoriert. In die Bodenfläche ist eine Blüte eingeschnitten, teilweise in Mattschliff. Zwischen Standring und Spitzblattfries ist eine glatte Borte als untere Begrenzung. Spitzblattfries ebenfalls im Mattschliff. Gegenüber des Henkels das mattgeschnittene Spiegelmonogramm "JEK", darüber Krone, darunter zwei Palmwedel, die am unteren Ende zusammengebunden sind und das Monogramm seitlich begrenzen. Unter dem Mündungsrand eine Kugelschliffborte und darüber eine Mattschliffborte mit polierten, eingefassten, sich abwechselnden Kugeln und liegenden Rauten. Unterer Henkelansatz als Volute geformt. Henkel in seiner Oberflächenform dreifach gewulstet und auf dem mittleren Wulst, ähnliches Rankenmuster wie auf dem Standring. Deckel krank. Am Rand wieder holt sich der Rautenfries vom Mündungsrand des Bechers. Knauf sitzt auf zweifacher Treppung, in oberer Hälfte facettiert und in unterer Spitzblattborte in Mattschnitt. Kreisförmig um den Knauf, ebenfalls mattgeschnitten, eine Spitzblattborte. [Sophie Mannich]

(Objekt aus: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg Originaleintrag)

Material/Technik ...

Glas / in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschliffen, geschnitten, poliert

Maße ...

H: 23 cm

Hergestellt ...

... wer:

... wann:Ende 18. Jahrhundert

... wo:Brandenburg