Römische Münzen aus der württembergischen Kunstkammer

"Paduaner" nach einem Sesterz des Claudius mit Darstellung der Spes Augusta

Auf der Rückseite des Sesterzes von Kaiser Claudius ist eine weibliche Figur dargestellt, die eine Blume in der rechten Hand hält und mit der linken ihr Kleid anhebt. Es handelt sich, wie die Inschrift mitteilt, um die SPES AVGVSTA, die Personifikation der kaiserlichen Hoffnung. Das geraffte Kleid symbolisiert das Kommen der Spes, die Blüte steht für die Hoffnung auf eine gute Ernte. Vermutlich ließ Claudius die Spes auf dem Sesterz darstellen, um seiner Hoffnung auf ein langes Bestehen der kaiserlichen Dynastie Ausdruck zu verleihen. So gab Claudius im Jahr 41 n. Chr. Münzen mit einer Darstellung der Spes aus, als sein erster Sohn, der spätere Britannicus, geboren wurde. [Matthias Ohm]

(Objekt aus: Landesmuseum Württemberg Originaleintrag)

Material/Technik ...

Bronze

Maße ...

D. 33 mm, G. 24,51 g